Jedes Jahr nehmen sich allein in Deutschland ca. 10.000 Menschen das Leben. Diese Suizide stiften unfassbares Leid bei den Angehörigen. Es auszuhalten, kann Hinterbliebene an emotionale und physische Grenzen bringen. Kommen Suizidhinterbliebene in die Trauerbegleitung, sind sie nicht ohne Weiteres mit anderen Trauernden vergleichbar: Zum einen kann ein Suizid ein Trauma hinterlassen, welches einen normalen Trauerprozess erschweren kann. Zum anderen nimmt die Frage nach dem „Warum“ erheblichen Raum ein, hat ein geliebter Mensch sich doch freiwillig für den Tod entschieden. Die Tabuisierung von Suiziden führt zu Scham und Schuldgefühl, welche die Trauernden zusätzlich belasten.
In dieser Fortbildung lernen Trauerbegleiter, welche Besonderheiten im Umgang mit Suizidhinterbliebenen zu beachten sind, wie mögliche Traumatisierungen erkannt werden können, wie Schuldgefühle bearbeitet werden können und welche Formen der Begleitung des heilsamen Trauerprozesses es gibt, damit aus Trauma endlich Trauer werden kann.
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Wie aus Trauma endlich Trauer wird – Suizid-Hinterbliebene begleiten
Fr 14.11.2025, 15.00 Uhr - Sa 15.11.2025, 15.00 Uhr
Ort: 94557 Niederalteich, St. Ursula Hospiz, St.-Ursula-Weg 5
Mitveranstalter: Hospiz
Referentin
Anke Wagner
Kosten
229 Euro (für ÜN und Verpflegung muss selbst gesorgt werden)
Anmeldung
Tel. 0179 9096589