05.
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Michelangelo, der „Göttliche“
Schon die Zeitgenossen des Renaissancegenies sprachen vom "divino" - dem "Göttlichen". Sie bestaunten dessen Universalität und schier übermenschliche Schaffenskraft: Bildhauer, Maler, Architekt, Dichter, Festungsbaumeister und Ingenieur - alles was dieser "Titan" anpackte, schien grandios zu werden. Sein sperriger Charakter und die einschüchternde aber beeindruckende Ausstrahlung des gleichermaßen selbstbewussten wie selbstquälerischen Großmeisters verbreitete auch stets ein wenig Furcht und seine heftigen Auseinandersetzungen mit Papst Julius II. bei der Gestaltung der Deckenfresken der Sixtina sind legendär. Kaum ein Künstler hat über Jahrhunderte hinweg so folgenschwer gewirkt wie er. Mit ihm schien in der Kunst alles anders geworden zu sein. Die Aura der "Piéta von St. Peter", der Kuppel des Petersdomes und der sixtinischen Fresken wie auch viele weitere seiner Werke lassen seit Generationen die Besucher ehrfürchtig erschaudern.
Mi 05.05.2027, 19.00 Uhr
Ort: Palais im Stadtpark, Georg-Haberl-Saal, Am Stadtpark 22, 94469 Deggendorf
Mitveranstalter: Kulturbüro Palais im Stadtpark
Referent
Dr. Stefan Schmitt
