Anlässlich der beiden Jahrestage – 40 Jahre Tschernobyl und 15 Jahre Fukushima – setzt sich die KEB unter anderem mit den Themen Ausstieg aus der Atomenergie und der Energiewende auseinander. Nachdem im April 2023 die letzten drei Atomreaktoren in Deutschland abgeschaltet wurden, wollen wir uns in diesem Vortrag mit dem Rückbau der Atomanlagen und der Endlagerung des radioaktiven Materials befassen.
Insbesondere die Suche nach einem Endlager für unsere hochradioaktiven Abfälle steuert auf einen wichtigen Meilenstein zu: Bis Ende 2027 wird sich die Fläche der betrachteten Gebiete schrittweise deutlich verringern. Kam 2020 noch über die Hälfte des Bundesgebietes grundsätzlich in Frage, wird sich die Suche in knapp drei Jahren auf wenige sogenannte Standortregionen konzentrieren, die weiter untersucht werden sollen. Doch warum und wofür sucht Deutschland ein Endlager? Wie läuft die Suche ab? Wie können Bürgerinnen und Bürger sich informieren und beteiligen? Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beaufsichtigt das Suchverfahren und beteiligt die Öffentlichkeit bei diesem Projekt von gesamtgesellschaftlicher Relevanz.
25.
09.
Endlagersuche in Deutschland
Fr 25.09.2026, 19.30 Uhr
Ort: Landvolkshochschule, Hengersberger Str. 10, 94557 Niederalteich
Referent
Dr. Ingo Wolf
