Im Bestreben, ihren Wirkungsraum auszudehnen, nutzen extrem rechte und völkische Strömungen auch Anliegen und Argumente des Natur- und Umweltschutzes. Tatsächlich erlangte der Naturschutz in der Zeit des Nationalsozialismus zum ersten Mal größeres gesellschaftliches und juristisches Gewicht. Einzelne Wurzeln des Natur-, Umwelt- und Heimatschutzes reichen historisch in die „Blut und Boden“- und die Rassen-Ideologien der Nazis. Eine explizite Neuausrichtung erfolgte erst ab den 1970-er Jahren.
Ein Film- und Diskussionsabend über die Gefahren rechtsextremer Unterwanderung anhand von Ausschnitten aus Dokumentationen, Podcasts und Filmbeiträgen.
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„Der braune Sumpf ist kein geschütztes Biotop“
Naturschutz, Umweltschutz und Gemeinwohl und deren ideologischer Missbrauch
Mi 15.10.2025, 19.00 - 21.30 Uhr
Ort: 94469 Deggendorf, Cafe Holler, Amanstr. 8
Mitveranstalter: BUND Naturschutz Kreisgruppe Deggendorf