Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist die Grundlage der bundesdeutschen Demokratie. Der Vortrag zeichnet die wichtigsten Stationen der Erinnerung an die NS-Diktatur in West- und Ostdeutschland nach. Am Beispiel massenmedialer Geschichtsdarstellungen der letzten Jahrzehnte bis in die Gegenwart werden die Veränderungen aufgezeigt. Schließlich wird die aktuelle Situation erörtert. Warum treten diese Anfeindungen, die es immer gegeben hat, in den letzten Jahren wieder verstärkt hervor? Welche Konsequenzen hat das für das gesellschaftliche Miteinander? Muss historisch-politische Bildung auf diese Debatten reagieren? Wie sich die Aufarbeitung der NS-Zeit verändert hat und vor welchen neuen Herausforderungen sie steht, soll also Gegenstand des Vortrags sein.
25.
09.
80 Jahre Kriegsende – Erinnerungskultur im Wandel?
Do 25.09.2025, 19.00 Uhr
Ort: 94469 Deggendorf, Kolping Stadthotel, Östlicher Stadtgraben 13
Mitveranstalter: Kolping Deggendorf
Referent
Prof. Dr. Christian Kuchler
