13.
10.

Große Gestik – Abstrakter Expressionismus in den USA

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Abstrakte Expressionismus geradezu stürmisch in New York und dann auch in Kalifornien und Washington. Er war gleichermaßen international wie existentialistisch und suchte nach Ausdruck für Freiheit und Persönlichkeit. Er war eine Kunst des grenzenlosen Subjektivismus und diese manifestierte sich bis in die 70er-Jahre. Das Spektrum reichte vom ekstatischen Vitalismus bis hin zur Aufnahme mystischer Traditionen und archaischer Kunst. Es war eine Zeit des Aufbruchs nach den Schrecken des Totalitarismus. Man dachte humanistisch und global. Malerei sollte eine "universelle Sprache der Menschheit" werden. In den USA förderte sogar die CIA diese Kunst und proklamierte sie als Symbol des freien Westens und seiner Werte gegen den Totalitarismus der UDSSR.

Mi 13.10.2027, 19.00 Uhr
Ort: Palais im Stadtpark, Georg-Haberl-Saal, Am Stadtpark 22, 94469 Deggendorf
Mitveranstalter: Kulturbüro Palais im Stadtpark

Referent

Dr. Stefan Schmitt

KEB Deggendorf

Zum Inhalt springen