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Caspar David Friedrich – Pantheismus und romantische Melancholie
Caspar David Friedrich gilt weltweit als der berühmteste aller deutschen romantischen Maler. Diese beklagten, dass mit der rationalen und alles verwissenschaftlichenden Aufklärung das Wunderbare und die Mysterien aus der Welt gewichen waren. Ihre antirationalistische Empfindung ließ sie mit ihren Dichterfreunden die "progressive Universalpoesie" suchen und in ihrer pantheistischen Frömmigkeit erschien ihnen die Natur als Hieroglyphe Gottes. Friedrichs Fach war die Landschaft, in welcher er äußerst stimmungsvoll sowohl religiösen als auch politischen Gehalt zum melancholischen Ausdruck brachte. Die Landschaft erfuhr somit einen völlig neuen Stellenwert. Auch trat er wie seine Kollegen kompromisslos als moderner autonomer Künstler auf, der sich von niemand in seine Kunst hineinreden ließ. Seine Werke wurden zu Symbolbildern einer ganzen Epoche.
Mi 15.09.2027, 19.00 Uhr
Ort: Palais im Stadtpark, Georg-Haberl-Saal, Am Stadtpark 22, 94469 Deggendorf
Mitveranstalter: Kulturbüro Palais im Stadtpark
Referent
Dr. Stefan Schmitt
